Sie befinden sich aktuell in den Tour Brandenburg Blog-Archiven für den folgenden Tag 14.8.2009.
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- 16.8.2009: Tag 16 Witttstock – Rheinsberg (51 km)
- 15.8.2009: Tag 15 Groß Welle - Wittstock (53 km)
- 14.8.2009: Tag 14 Stölln – Groß Welle (56 km)
- 13.8.2009: Tag 13 Premnitz – Stölln (52 km)
- 12.8.2009: Tag 12 Brandenburg – Premnitz (56 km)
- 11.8.2009: Tag 11 Seehausen – Potsdam – Brandenburg (31 km + Bahnfahrt)
- 10.8.2009: Tag 10 Seehausen – Kemnitz – Seehausen (71 km)
- 9.8.2009: Tag 9 Seehausen (Ruhetag)
- 8.8.2009: Tag 8 Nonnendorf - Seehausen (40 km)
- 7.8.2009: Tag 7 Bad Liebenwerda – Nonnendorf (56 km)
Blogroll
Archive für 14.8.2009
Tag 14 Stölln – Groß Welle (56 km)
14.8.2009 von m_jungclaus.
Als wir in den Frühstückraum kamen war die Wirtin bereits wieder voll in ihrem Element. Sie berichtete ausführlich von den Sehenswürdigkeiten der Umgebung und schilderte gerade äußerst lebendig die Geschichte vom Ritter Kahlbutz – dessen mumifizierten Gebeine hier in der Nähe einen regionale Anziehungspunkt bilden. Es ist nicht zu übersehen: Frau Blume ist mit Leib und Seele Gastwirtin.
Der Radweg führte auch heute wieder über Straßen und nicht asphaltierte Radwege. Gegen Mittag erreichten wir Havelberg wo wir uns den Dom sowie die darin gastierende Ausstellung zum Widerstand im Nationalsozialismus anschauten. Teile von Havelberg haben eine inselähnliche Lage und auch die reizvolle Architektur der Altstadt macht die Stadt zu einem der interessanteren Haltepunkte unserer Tour. In Nitzow fanden wir eine schöne Badestelle am Ufer der Havel und verließen dann die Streckenführung um einen kleinen Abstecher nach Groß Welle zu unternehmen.
Für diese Nacht stand uns dort mal wieder eine private Unterkunft bei Freunden zur Verfügung. Judith arbeitet als leitende Beamtin in einer Berliner Behörde und hatte vor vielen Jahren einen alten Vier-Seiten-Hof als Wochenendgrundstück erworben. Ohne Wahl-BrandenburgInnen wie sie wären einige Orte in Brandenburg vermutlich schon ausgestorben. Fast jedes zweite Wochenende sowie die Mehrzahl ihrer Urlaubstage verbringt sie mit Partner und den beiden Kindern hier. Und natürlich gibt es immer eine Menge zu tun. Echte Erholung ist das sicher nicht, aber ein willkommener Kontrast zum Beruf und der Stadtwohnung in der Berliner City.
Übrigens verfügt auch Judiths Grundstück über eine Pflanzenkläranlage. Nur entgegen der Erfahrungen von Frau Zimmer in Treuenbrietzen (Tag 10) war es für sie kein Problem die Genehmigung dafür zu erhalten. Ein Anschluss wäre für den Zweckverband zu aufwendig gewesen. Auch daran lässt sich erkennen, dass es bei dem Thema Anschlusszwang meistens nicht um den Umweltschutz
oder die Gesundheit der Betroffenen geht sondern um Geld und Behörden-Interessen.
Wir ließen den Tag beim Grillen ausklingen und genossen es, statt des üblichen Abendbrot im Gasthof gemütlich mit Freunden zusammen zu sitzen, bis in die Nacht zu quatschen und dabei den Sternenhimmel zu bewundern.
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