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- 15.8.2009: Tag 15 Groß Welle - Wittstock (53 km)
- 14.8.2009: Tag 14 Stölln – Groß Welle (56 km)
- 13.8.2009: Tag 13 Premnitz – Stölln (52 km)
- 12.8.2009: Tag 12 Brandenburg – Premnitz (56 km)
- 11.8.2009: Tag 11 Seehausen – Potsdam – Brandenburg (31 km + Bahnfahrt)
- 10.8.2009: Tag 10 Seehausen – Kemnitz – Seehausen (71 km)
- 9.8.2009: Tag 9 Seehausen (Ruhetag)
- 8.8.2009: Tag 8 Nonnendorf - Seehausen (40 km)
- 7.8.2009: Tag 7 Bad Liebenwerda – Nonnendorf (56 km)
Blogroll
Archive für 12.8.2009
Tag 12 Brandenburg – Premnitz (56 km)
12.8.2009 von m_jungclaus.
Der Tag begann mit einem fürchterlichen Lärm. Das Reinigungspersonal unseres Hotels versuchte, den Zugang zu unserem Zimmer mit lautem Geschnatter und Gepolter vor unserer Tür zu beschleunigen. Ich kann mich nicht erinnern, mich in einem Hotel jemals über das Personal beschwert zu haben. Aber es gibt für alles ein erstes Mal.
In der Stadt Brandenburg fuhren wir zunächst ins Zentrum um uns den Dom anzuschauen und einige Kleinigkeiten einzukaufen. Der kontrastreiche Zustand der Altstadt ist beeindruckend. Einerseits eingefallen Gebäude deren Substanz vermutlich seit der Wende unverändert ist – zwischendurch aber auch etliche Beispiele gelungener Stadtsanierung. Brandenburg ist nicht nur die älteste Stadt im Bundesland sondern hat inmitten der wald- und seenreichen Umgebung auch eine einzigartige Lage.
Während unserer Weiterfahrt entlang der Seenufer fing es kurz an zu regnen, hörte aber unmittelbar nachdem wir beschlossen hatten die Regensachen anzuziehen wieder auf. In Pritzerbe gab es den zweiten Fährtransport unserer Reise. Kurz zuvor hatte uns ein leicht angetrunkener Radfahrer beim Überholen die Frage zugeworfen: „Nach Premnitz?“. Wir bejahten dies worauf hin er uns aufforderte ihm nachzufahren. Irgendwann hielt er dann an um in einem Kiosk zu verschwinden und wir stellten nache ienr Weile fest, dass wir völlig falsch gefahren waren. Hier ging es zwar zur Bundesstraße nach Premnitz – nicht aber auf den Radweg. Also umkehren um Radweg und Fähranleger zu suchen.
Auf der andern Uferseite schlängelte sich der Radweg durch kleine ruhige Dörfer und verschlafene Landschaften bis wir in Premnitz dann schließlich unser heutiges Etappenziel erreichten. Hendrik teilte uns überrraschend mit, dass er hier einige Leute kennen würde und diese besuchen wollte und verschwand für eine Weile. Später erzählte er uns, dass es sich um Bekanntschaften aus seinem Englisch-Camp am Werbellinsee handelte, welches er eine Woche vor der Radtour besuchte. So klein ist Brandenburg.
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