Archive für 8.8.2009

Tag 8 Nonnendorf - Seehausen (40 km)

(von Hendrik)

Der Tag begann, indem ich neben meiner Schwester in einem verqualmten Zimmer erwachte. Wir hatten leider ein Raucherzimmer erwischt und dann auch noch vergessen, die Fenster nachts offen zu lassen.

Nach einem sehr gutem Frühstück fuhren wir dann los (wieder einmal gegen 12). Als wir dann rasteten, an einem der Fläming-Skate-Schilder bemerkten wir, dass wir ca. 20 km sparen konnten, indem wir nicht den umständlichen Weg nehmen würden sondern schräg durch nach Seehausen fahren konnten und dabei dann noch zu einem Freibad kamen, was genau auf dem Weg lag.

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Wir fuhren dann ein ganzes Stück und erfuhren in einem kleinem Imbiss, dass es in dem Freibad was wir besuchen wollten ein Kinderfest geben sollte woraufhin wir die Augen verdrehten und uns vorstellten wie unser Freibadaufenthalt werden konnte. Aber es war nur halb so schlimm. Im Gegenteil, für etwas ältere Kinder wurde ein Schnuppertauchen angeboten was Antonia und ich dann auch taten. Nach einer kurzen Anweisung ging es ab ins Wasser und es war wirklich toll. Allerdings auch sehr kalt weshalb wir ziemlich zitterten als wir raus kamen. Während wir am Entfernen der Taucherklamotten waren, hörten wir, dass die Presse kommen sollte was dann auch geschah. Nach einem kurzem Gespräch mussten wir zu einem Foto zurück ins Wasser was für mich, der schon sehr am Zittern war, nicht sehr angenehm war. Aber wir zogen es durch und nach ein paar Minuten durften wir dann endgültig raus und bemerkten, dass Papa schon interessiert herum lief, weil ein Pressebericht ja gut für die Wahlkampftour ist. Jedoch zeigte der Reporter erst keine Interesse aber dann schien der Knoten zu platzten und Papa bekam sein kleines Interview über die ”Wahlkampftour” worüber er sehr erleichtert war. Dann das zweite Foto …

Letztendlich endete der vermeintliche Freibadbesuch in einem Presseereignis, das zwei Artikel über Familie Jungclaus ergeben sollte.

Der restliche Weg nach Seehausen verging im wie im Flug. Wir kamen dadurch erst spät zu der Lieblingsfrage von Papa wann wir denn schon da seien deshalb war die Antwort auf ”Wann sind wir da?” :”Jetzt” und wir kamen bei unseren Verwandten an, genossen den kühlen Wind bei Brause und Bier und beendeten diesen Tag mit einem Grillabend wonach wir müde und erschöpft in unsere Betten fielen.

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